Tipps & Hilfestellungen

Pause machen

Häufig haben wir so viel zu tun, dass wir meinen, uns keine oder wenig Pausen leisten können. Doch der Schein trügt. Denn insbesondere dann, wenn wir mit der Arbeit nicht hinterherkommen, benötigen Körper und Geist Pause, um mit voller Kraft und Tatendrang weitermachen zu können. Das im Hinterkopf zu behalten ist wichtig, um für seine Pausen einzustehen. 

Besonders wenn wir langfristig denken, sind Pausen umso wichtiger, um unsere geistige Gesundheit zu schützen.

Wann und wie lange solltest Du Pause machen?

Wenn Du merkst, dass Du unkonzentriert, müde und reizbar wirst, Deine Fehlerquote steigt und Deine Motivation sinkt, ist es Zeit, Pause zu machen. Als Faustregel sollten wir uns für jede Arbeitsstunde am Bildschirm, fünf Minuten Bildschirmpause vornehmen. 

Baue Dir mehrere kurze Bewegungspausen in Deinen Arbeitsalltag ein. 

Des Weiteren gibt es genaue Vorschriften, an die wir uns selbst halten sollten und die der Arbeitgeber verpflichtet ist, einzuräumen. Festgelegt sind mindestens 30 Minuten Pause bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. 

Wie Du richtig Pause machst

Ein wirkliches Richtig und Falsch gibt es nicht. In erster Linie solltest Du auf Dein Bauchgefühl hören. Sorge dafür, dass Du Deinen Arbeitsplatz lüftest, bevor Du in die Pause gehst. Wenn Du Pause machst, dann versuche Dir dabei den Druck zu nehmen. 

Es kann zum Beispiel helfen, wenn Du Deine Pause vorab planst. Dazu gehört zum Beispiel Dein Mittagessen. Koche es vor, oder überlege Dir vorab, wo Du essen gehst. So musst Du Dir während der Pause darüber keine Gedanken machen. 

Außerdem kannst Du Dir einen Wecker stellen, damit Du nicht auf die Uhr schauen musst, um pünktlich am Arbeitsplatz zu sein. Plane Dir auch nach der Pause einen Puffer von fünf bis zehn Minuten ein, bevor Du in die nächsten Meetings gehen musst. So hast Du Zeit, um Dich vorab zu “sortieren”. 

Sorge dafür, dass Du während der Pause an genug Licht und frische Luft kommst. 

Ansonsten kann Dir ein “Kontrastprogramm” helfen, Dich in Deiner Pause perfekt zu erholen. Wenn Du beispielsweise im dauerhaften Kundenkontakt stehst, dann gönne Dir ein bisschen Ruhe. Arbeitest Du weitestgehend alleine und im Sitzen, dann bemühe Dich beispielsweise darum, dass Du gemeinsam mit Kollegen in die Pause gehst und etwas Bewegung bekommst. Außerdem solltest Du während Deiner Pause nicht erreichbar sein, sondern wirklich Pause machen.

Und im Homeoffice?

Die Schwierigkeit im Homeoffice ist es, dass die Arbeit schnell mit dem Privatleben verschwimmt. Daher kann es im Homeoffice passieren, dass wir uns den häuslichen Pflichten verpflichtet fühlen. Davon musst Du Dich innerlich distanzieren!

Auch im Homeoffice hilft es, wenn Du Deine Pausen im Voraus planst.

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