Tipps & Hilfestellungen

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge heißt, dass man sich um seine Gesundheit kümmert. Das bedeutet physisch wie auch psychisch. Das klingt erst einmal leicht, ist es aber gar nicht unbedingt. Man ist immer gerne und viel für Andere da, doch wenn Du Dich nicht ausreichend um Dich selbst sorgst, dann geht Dir die Kraft aus.

Beginnen wir mit den körperlichen Bedürfnissen:

  1. Achte darauf, ausreichend zu essen und Trinken

Nimm Dir Zeit für Deine Mahlzeiten. Beim Zubereiten, sowie auch beim Essen. Setze dir Zeiten für Dein Frühstück, Mittag- und Abendessen. Versuche möglichst frische Gerichte zu kochen und wenig Koffein und Alkohol zu Dir zu nehmen.

Außerdem solltest Du schauen, dass Du genug trinkst, etwa zwei Liter pro Tag. Bei heißem Wetter oder Sport auch gerne mehr. Am besten sind Wasser und/oder Früchte- und Kräutertees.

  1. Schlafe ausreichend

Jeder erwachsene Mensch sollte zwischen sieben und neun Stunden schlafen. Probiere hierbei regelmäßige Zeiten einzuhalten. Natürlich ist es in Ordnung, am Wochenende auch mal auszuschlafen. Achte dennoch auf eine Regelmäßigkeit.

  1. Bewege Dich 

Experten empfehlen mindestens 150 Minuten bis 300 Minuten Bewegung pro Woche bei mittlerer Intensität. Versuche Dich danach zu richten, um körperlich und psychisch ausgeglichen zu sein. 

Schauen wir auf grundlegende Psychische Bedürfnisse:

  1. Pflege Freundschaften und soziale Kontakte

Wenn Du eine kleine Familie hast, dann probiert es mit einer gemeinsamen Mahlzeit am Tag und einer anschließenden gemeinsamen Unternehmung. Ein Spielplatzbesuch oder ein kurzes Spiel. 

Lade Freunde ein, die Du länger nicht gesehen hast und unternehmt gemeinsam etwas. Besuche jemanden, der Gesellschaft oder Unterstützung braucht oder schaue Dich nach einem Ehrenamt um, wenn Du Zeit hast. Achte darauf, dass Du auch regelmäßig nur für Dich etwas unternimmst. Ein Hobby oder auch einfach nur Ruhe mit Dir selbst.

  1. Habe einen liebevollen Umgang mit Dir selbst und mindere Deine Selbstkritik

Es geht nicht immer alles und schon gar nicht perfekt. Statt Dir die ganze Zeit selbst einzureden, dass Du nicht genug bist, setze Dich vor einen Spiegel und sage Dir: “Ich bin genug, ich bin schön und ich bin stolz auf mich und das meine ich, so wie ich es sage.” Zu Beginn wird Dir das sicherlich schwer fallen, aber es wird mit der Zeit leichter und stärkt Dein Selbstbewusstsein. Dabei kann Dir folgendes Tool helfen: “Selbstvertrauen stärken

  1. Umgang mit Grübeln etc.

Wenn Du viel grübelst oder unzufrieden mit Dir selbst bist, dann kannst Du es mit Tagebuchschreiben ausprobieren. Notiere Dir, was Du alles geschafft hast und worauf Du stolz bist. Dazu zählt auch der Einkauf oder das Anrufen bei guten Freund*innen. Häufig sehen wir stärker die Dinge, die wir nicht geschafft oder nicht zu unserer Zufriedenheit erledigt haben. Doch so zeigen wir uns auf, dass wir mehr geschafft haben, als uns das im ersten Moment bewusst ist.

Erkenne Deine eigenen Bedürfnisse und respektiere Deine Grenzen

  1. Was tut Dir gut?

Nimm Dir ein Stift und Papier und überlege Dir, was Dir gut tut. Nimm Dir gerne Zeit und erweitere die Liste nach und nach.

  1. Plane Deine eigene Zeit

Integriere in Deinen Alltag Zeit, um den Dingen, die Dir gut tun, nachzugehen. Trage es in Deinen oder in den Familienkalender ein und fordere diese Zeit auch gegenüber Deinem Partner oder Deiner Familie ein. Vielleicht habt ihr ja auch etwas, was ihr gemeinsam machen könnt. 

  1. Zeige anderen Selbstfürsorge

Unterstütze Dein Umfeld dabei, sich auch um ihre Selbstfürsorge zu kümmern.

  1. Respektiere Deine Grenzen

Wenn Du das Gefühl hast, etwas nicht zu schaffen, oder Deine eigenen Bedürfnisse untergehen, dann respektiere und kommuniziere das. Löse Dich von Themenfeldern, die Dich belasten. Wenn Dir das alleine schwer fällt, dann suche Dir Hilfe aus Deinem Umfeld oder professionelle Unterstützung. 

  1. Mache es für Dich

Machst Du das, was Du machst für Dich oder um anderen oder Dir etwas zu beweisen. Horche in Dich hinein und verschiebe Deine inneren Antreiber.

  1. Kenne Deine Gefühle

Achte auf Deine eigenen Gefühle und nimm diese ernst. Finde heraus, wie Deine negativen Gefühle entstehen und probiere etwas daran zu ändern. Eigene Gefühle erkennen

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