Tipps & Hilfestellungen
Gewaltfreie Kommunikation

Mit gewaltfreier Kommunikation kannst Du Deinem Gegenüber mitteilen, was für Gedanken und Gefühle Du hast, ohne der Person Vorwürfe zu machen und damit eine direkte Abwehrhaltung zu begünstigen.
Die gewaltfreie Kommunikation sieht vier Schritte vor, die leicht angewendet werden können. Dabei wird immer darauf geachtet, bei den eigenen persönlichen Wahrnehmungen und Bedürfnissen zu bleiben. Das besondere ist: Der letzte Schritt beinhaltet direkt einen konstruktiven Vorschlag, wie es in Zukunft ablaufen könnte. Dadurch verlassen wir die Ebene des “Klagens” und verhalten uns lösungsorientiert.
Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg setzt sich aus folgenden vier Schritten zusammen:
- Ich formuliere eine konkrete Beobachtung
- Ich beschreibe, wie ich mich dabei fühle
- Ich sage, was ich brauche
- ich formuliere eine konkrete Bitte
Beispiel 1:
- “Ich sehe, dass Du in der letzten Woche sehr niedergeschlagen warst.”
- “Das macht mir Sorgen, …”
- “…weil ich möchte, dass es Dir gut geht!”
- “Können wir darüber sprechen?”
Beispiel 2:
- “Du hast gestern und letzte Woche den Müll nicht weg gebracht.”
- “Das macht mich wütend, …”
- “…weil ich möchte, dass es bei uns ordentlich und sauber ist!”
- “Kannst Du das bitte das nächste Mal direkt erledigen?”