Tipps & Hilfestellungen

Inneres Kind heilen

Als “inneres Kind” bezeichnen wir das Selbst, welches wir als Kind innehatten, was wir gelernt und erfahren haben und was daher nach wie vor in uns existiert. Dazu können beispielsweise Glaubenssätze und Gefühle gehören, schöne aber auch weniger schöne Erfahrungen.

Hier wollen wir Dir mit auf den Weg geben, wie Du diese Erlebnisse und Erinnerungen für Dich loslassen kannst, sodass sie Deinen Alltag nicht mehr bestimmen. 

Häufig erkennst du Momente, die von Deinem inneren Kind kontrolliert werden daran, dass ähnliche Probleme immer wieder auftreten und Dich nicht loslassen. Vor allem in Liebesbeziehungen wird das bemerkbar. Versuche Dir über Deine eigenen psychischen Muster bewusst zu werden, um diese angehen zu können.

Übernimm Verantwortung:

Leider können wir nicht immer jeden Moment beeinflussen und unter Kontrolle haben. Das müssen wir akzeptieren. Jedoch können wir durch Selbstreflektion und Arbeit in uns selbst Veränderungen herbeiführen.

Erinnere Dich:

Versuche Dich in deine Kindheit hineinzuversetzen. Welche Regeln hat es gegeben? Welche Persönlichkeit hattest Du damals? Wie haben sich Personen in Deinem Umfeld verhalten? Welchen Bezug hattest Du zu Deinen Eltern? 

Vielleicht kann es Dir helfen, all diese Erinnerungen aufzuschreiben. 

Formuliere anschließend einen Dialog mit Deinem inneren Kind. Du kannst zum Beispiel beginnen mit: „Mein inneres Kind, wie geht es Dir?“

Werde Dir dessen bewusst, was Dein inneres Kind benötigt. Welche Bedürfnisse und welche Grenzen sind da und was davon ist unerfüllt? Gibt es etwas, auf das Du direkt eingehen kannst?

Zeige nun Deinem eigenen inneren Kind, was richtig ist. Ersetze oder verbessere beispielsweise Glaubenssätze oder zeige, dass du manches nicht ändern kannst und versuche, Dich anzunehmen. 

Komme zurück in die Gegenwart

Lasse Dich nicht von den Gefühlen, die Du damals gespürt hattest, überwältigen. Versuche als eine liebevolle und erwachsene Person darauf einzugehen und mit diesen umzugehen. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir einen Wecker stellst und Dir einen Zeitraum für diese Übung vornimmst. 

Wenn Du psychische Beschwerden hast, dann mache diese Übung nur mit psychotherapeutischer Unterstützung. 

Wir hoffen, dass Du durch diese Übung ein bisschen loslassen konntest. Wiederhole sie gerne ab und zu. Vergiss nicht, alles braucht seine Zeit. Auch um Sachen loslassen zu können.

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