Tipps & Hilfestellungen
Stressfrei am Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz, im Sinne eines auszuübenden Berufes oder dem Haushalt, ist ein Ort, an dem man schnell in Stress geraten kann. Mit den folgenden Tipps kannst Du dem entgegenwirken.
Notiere Deine größten Stressfaktoren
Schreibe Dir auf, wodurch Dein Stress am Arbeitsplatz verursacht wird. Mögliche Gründe sind zum Beispiel die Umgebung, die Menge an Arbeit oder Konflikte. Versuche aktiv Deinen Stressfaktoren entgegenzuwirken. Wenn Du keine Möglichkeit siehst, diese zu entfernen, dann sprich mit einer Vertrauensperson.
Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit
Das Wort “Work-Life-Balance” beschreibt die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. Dieser Begriff wurde in den vergangenen Jahren immer häufiger genutzt, ist aber nicht zu unterschätzen. Achte darauf, ein ausgewogenes Leben zu führen. Nimm Dir Zeit für Hobbys, soziale Kontakte und für Dich selbst. So kannst Du auch gestärkt in das Berufsleben starten.
Halte Dich von „Gossip“ fern
Gossip, zu deutsch “Tratsch”, gibt es in fast jedem Büro. Doch das tut den betroffenen Personen, wie auch Dir selbst, nicht gut. Halte Dich davon fern.
Weniger Perfektionismus
Überlege Dir bei jeder Aufgabe, ob sie einen wirklichen Mehrwert hat. Arbeitest Du beispielsweise an einer Präsentation, solltest Du Dir überlegen, ob die Vertragsunterschrift davon abhängt, ob die Grafiken genau zentriert sind. Arbeitest Du bei Dir zu Hause, kannst Du Dich hingegen fragen, “ob der Besuch überhaupt danach schaut, ob die Fußleisten gewischt sind.”
Erkenne Stresssymptome, ohne sie zu verharmlosen
Hier findest Du unsere Liste an Stresssymptomen:
körperliche Symptome:
- Schlechtes Hautbild
- Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Müdigkeit
- Schmerzende Muskeln
psychische Symptome:
- Miese Stimmung
- Lustverlust
- Erschöpfung
- Depressive Symptome
Natürlich gibt es über die aufgezählten Symptome hinaus weitere Symptome. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Umso wichtiger ist es, dass Du auf Deinen Körper und Deine Psyche hörst und Dich selbst kennenlernst. Jeder kann mal Kopfschmerzen oder einen schlechten Tag haben. Doch immer wiederkehrende Symptome solltest Du ernst nehmen.
Nimm Dir bewusst Auszeiten
Es ist wichtig, dass Du Dir Auszeiten nimmst. Das bedeutet auch, dass Du in der Mittagspause auch wirklich Pause machst. Oder dass Du, wenn Du Feierabend hast, nicht dauerhaft erreichbar bist.
Arbeite an Deinem Zeitmanagement
Zeitmanagement ist ein großes Thema für sich. Daher findest Du HIER unsere Anleitung für Dein Zeitmanagement.
(Re-)Evaluiere negative Gedanken mit Blick auf den Gesamtkontext
Solltest Du dauerhaftem Stress ausgesetzt sein, dann kann es passieren, dass Du in vielen Sachen schnell etwas Negatives interpretierst. Versuche das zu verhindern, indem Du Dich von automatisch negativen Urteilen distanzierst.
Fahre in den Urlaub!
Sich Urlaub zu nehmen, wenn man es wirklich benötigt, ist schwer. Denn meistens ist er dann nötig, wenn viel ansteht. Probiere es daher mit einem Tages- oder Wochenendausflug in eine andere Stadt. Unternehme etwas, wobei Du in Bewegung kommst – das baut Stress ab.
Lerne Entspannungstechniken und fördere Deine Bewegung
Du bist schnell angespannt? Dann versuche Dich aktiv zu entspannen. Es gibt viele Apps, die kurze Meditationen oder Atemtechniken für den Arbeitsalltag anbieten. Außerdem kannst Du es mit einem Stressball probieren, an dem Du Deinen innerlichen Druck ablässt. In der Mittagspause kannst Du Dich dehnen oder einfach einmal kurz Deinen Kopf kreisen.
Trenne Dein Büro von Deinem Privatleben
Wenn Du im Home-Office arbeitest und dadurch Dein Privatleben schlecht von der Arbeit trennen kannst, oder kein Ende auf der Arbeit findest, dann probiere es mit einem extra Büro Zuhause oder mit einem Coworking-Space. Hier haben wir Dir ein Coworking-Space in der Göttinger Umgebung verlinkt.
Lerne Nein sagen
Bevor Du eine Aufgabe übernimmst, überlege Dir genau, ob Du ihr gerecht werden kannst. Bedenke dabei, Dein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Wenn Du es nicht schaffst, ist es okay, “Nein” zu sagen.
Nimm Hilfe an
Wenn Du mit Deiner Arbeit nicht hinterherkommst, bitte um Hilfe. Es ist ein Zeichen von Stärke nach Hilfe zu fragen und diese anzunehmen.
Mache richtig Feierabend
Hier findest Du unsere Anleitung dazu, wie Du richtig Feierabend machen kannst.
Routinen, Working-Hour und Fehlertoleranz
Körper und Geist benötigen Routinen. Beginne zum Beispiel den Tag immer für eine Stunde mit Deinem E-Mail-Postfach und beende ihn mit zwei kleinen To-Do´s. Setze Dich mit Arbeitskollegen zu bestimmten Zeiten zu einer Working-Hour zusammen. Das funktioniert auch online. So motiviert man sich, gemeinsam Arbeit zu schaffen. Während einer Working-Hour arbeiten alle an ihren eigenen Aufgaben. Alleine, dass man zusammen ist, schafft mehr Motivation.
Und gib nicht nur anderen, sondern auch Dir eine Fehlertoleranz. Es ist okay, Fehler zu machen. Viel wichtiger ist es zu schauen, wie diese entstanden sind und wie Du sie in Zukunft vermeiden kannst.
Befreie Dich von Altlasten
Es ist schön alte Projekte zu haben, die man schon immer gemacht hat. An diesen hängt das Herz. Doch überlege Dir genau, ob es Dich eher stresst, diese “Tradition” weiterzuführen.
Das waren viele Tipps, die Du befolgen kannst, um weniger Stress in Deinem Arbeitsalltag zu haben. Probiere nur die aus, die Du passend findest. Ändere nicht direkt alles, sondern versuche Deinen Arbeitsalltag Stück für Stück anzupassen. Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Umsetzung!